Zentrale Notaufnahme (ZNA)

Anmeldung

Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) des Krankenhauses Winsen ist für die Notfallbehandlung an jedem Tag des Jahres, 24 Stunden am Tag geöffnet

Durch ein interdisziplinäres Team aus Ärztinnen, Ärzte, Pflegekräften und Medizinischen Fachangestellten gewährleisten wir eine fachübergreifende und kompetente Notfallversorgung.

Auf ca. 1135 m² im EG des Hauses stehen großzügige räumliche Verhältnisse und eine moderne apparative Ausstattung zur Verfügung (Computertomographie, Sonographie, Beatmungseinheit, zentral überwachte Monitoranlage, Röntgenaufnahmeplatz u. v. m.).

Behandlungräume

Die Zentrale Notaufnahme bündelt die Notfallversorgung folgender Fachdisziplinen

  • Innere Medizin einschl. Gastroenterologie, Pneumologie (Lungenheilkunde), Kardiologie, Palliativmedizin und Diabetologie, Geriatrie
  • Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie
  • Unfallchirurgie einschl. Handchirurgie
  • Orthopädie
  • HNO
  • Schlaganfall Behandlung

Die Notfallversorgung wird unterstützt durch weiter unten genannte Kooperationspartner.

 

Was ist ein Notfall?

Ein medizinischer Notfall besteht immer, wenn eine umgehende Behandlung erforderlich ist. Dies trifft beispielsweise in folgenden Fällen zu:

Starke Atemnot, Bewusstlosigkeit, Unfälle mit schweren Verletzungen, plötzliche Sprachstörungen oder Lähmungen, Schwangerschaftskomplikationen, Vergiftungen oder starken Schmerzen

Falls ein Privattransport aufgrund der Schwere der Symptome nicht möglich ist, rufen Sie in solchen Fällen die Nummer der Einsatzleitzentrale 112

Wann ist der Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) zuständig?

Bei Krankheiten oder Schmerzen, mit denen Sie tagsüber zu Ihrem Hausarzt gehen würden, hilft abends, nachts und am Wochenende der Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung.

Rufen Sie außerhalb der allgemeinen Praxisöffnungszeiten in solchen Fällen die bundesweite einheitliche Telefonnummer 116 117

oder besuchen die KV Notfallpraxis im Krankenhaus Winsen.

Die KV Notfallpraxis befindet sich in unmittelbarer Nähe der ZNA im Erdgeschoß des Krankenhauses und ist über den Haupteingang zu erreichen -> siehe Beschilderung.

Neue Öffnungszeiten ab 01.07.2019 der KV Notfallpraxis im Krankenhaus Winsen/Luhe

Montag: 19 -22 Uhr / Dienstag: 19 - 22 Uhr / Mittwoch: 17 - 22 Uhr / Donnerstag: 19 - 22 Uhr / Samstag: 9 - 13 Uhr und  16 - 19 Uhr / Sonntag: 9 - 13 Uhr und 16 - 19 Uhr / Feiertag, 24.12. und 31.12.: 9 - 13 Uhr und 16- 19  Uhr

Anmeldung in der Zentralen Notfaufnahme (ZNA)

Die Anmeldung der ZNA befindet sich im Eingangsbereich. Bei der Anmeldung müssen Ihre Personalien und die Versicherungsdaten, aufgenommen werden. Dieses Verwaltungsverfahren ist am Anfang der Behandlung zwingend erforderlich. Für die notwendigen Untersuchungen wie Labor, Sonografie, Röntgen oder CT müssen sowohl die Untersuchungsaufträge, wie auch die Untersuchungsergebnisse dem richtigen Patienten zugeordnet werden. Zudem erlaubt uns die Datenerfassung zu Beginn Ihrer Behandlung den Zugriff auf Berichte und Befunde aus vorangegangen Aufenthalten in den Krankenhäusern Winsen und Buchholz.

Wenn Sie oder Ihre Begleitperson die Anmeldung dieser wichtigen Daten nicht vornehmen können, weil es die Schwere Ihrer Erkrankung nicht zulässt, werden die Datenangaben vom Rettungsdienst oder dem Pflegepersonal übernommen.

Was sollten Sie mitbringen?

  • Gesundheitskarte der Krankenkasse
  • Personalausweis
  • Vorhandene Arztbriefe
  • Ihre Medikamentenliste
  • Eigene Medikamente (falls es sich um spezielle Präparate handelt)
  • Insulinplan bei Diabetes mellitus
  • Ggf. Röntgenbilder
  • Ggf. Allergie-, Herzschrittmacher-, Marcumar-Ausweis, Mutter-Pass

Behandlungsdringlichkeit

Nach der Anmeldung erfolgt eine Ersteinschätzung der Behandlungsdringlichkeit. Die Ersteinschätzung findet entweder im „Ersteinschätzungs-Raum“ oder im Behandlungsraum statt.

Unter Verwendung eines international eingesetzten Ersteinschätzungssystems (dem Manchester Triage System) werden Sie von einer speziell ausgebildeten Pflegekraft kurz nach Symptomen befragt und dann nach standardisierten Kriterien einer Behandlungsdringlichkeit zugeordnet. Gleichzeitig werden je nach vorliegenden Symptomen ggf. Blutdruck, Herzfrequenz, Atemfrequenz, Sauerstoffsättigung, Temperatur und Blutzuckerwert bestimmt.

Abhängig von Dringlichkeit und Schwere Ihrer Erkrankung werden Sie anschließend entweder unmittelbar in einen Behandlungsraum begleitet oder gebeten, zunächst im Wartebereich Platz zu nehmen bis der zuständige Arzt für Ihre Behandlung zur Verfügung steht.

Wartezeit

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Reihenfolge der Behandlung nicht primär nach dem zeitlichen Erscheinen erfolgt! Sondern nach der in der Ersteinschätzung festgelegten Behandlungsdringlichkeit. Die Reihenfolge der Behandlung hängt außerdem davon ab, durch welche Fachdisziplin Sie behandelt werden.

Denken Sie bitte daran, dass ein großer Teil der Patienten für Sie „unsichtbar“ durch den Rettungsdienst gebracht wird und ein „leeres“ Wartezimmer keine Rückschlüsse auf die Auslastung der Notfallversorgung zulässt. Insbesondere im Falle einer Notfallversorgung im „Schockraum“, kann es durch die meist sehr zeitintensive Behandlung lebensbedrohlich erkrankter Patienten zu Verzögerungen kommen.

Ärztliche Behandlung, Überwachungsstation und weiterer Ablauf

Im Rahmen der ärztlichen Untersuchung wirdüber die erforderliche Diagnostik (Labor, Sonografie, Röntgen, Computertomografie o.a.) und Therapie entschieden.

Sollte eine ambulante Behandlung möglich sein, werden Sie bis zum Vorliegen der Befunde und Fertigstellung eines Entlassungsberichtes wieder in den Wartebereich gebeten.

Für den Fall, dass eine intensivere medikamentöse Therapie eine erweiterte Diagnostik der eine Monitor-Überwachung erforderlich ist, werden Sie vorübergehend auf der Überwachungsstation innerhalb der ZNA untergebracht. Hier verbleiben Sie bis zur Entscheidung, ob Sie stationär im Krankenhaus aufgenommen werden müssen oder ob eine ambulante Behandlung erfolgen kann. Einige Patienten benötigen beispielweise lediglich eine Überwachung bis zum Ausschluss einer schwerwiegenden Erkrankung oder eine kurzfristige Therapie. So können nicht notwendige stationäre Aufenthalte vermieden werden. Falls doch ein längerfristiger stationärer Klinikaufenthalt erforderlich ist, werden Sie nach Vorliegen aller wichtigen Befunde und Festlegung des weiteren Behandlungsablaufs auf eine Station verlegt.

Die ZNA wird durch folgende Einrichtungen des Krankenhauses und externer Kooperationspartner bei der Notfallversorgung unterstützt

 

Zertifikat 1
Zertifikat 2
Zertifikat 12
Zertifikat 6
Zertifikat 7
Zertifikat 8
Zertifikat 9
Zertifikat 11
Zertifikat 13