Sprechstunde für schlafbezogene Atmungsstörungen

Sprechstunde zur abschließenden Abklärung der Operationsbedürftigkeit bei schlafbezogenen Atmungsstörungen.
Diese Sprechstunde ist seit 2002 in unserer HNO-Abteilung etabliert. Für die Diagnostik und Therapie sogenannter schlafbezogener Atmungsstörungen findet sich hier Gelegenheit, individuelle Fragestellungen ausführlich zu behandeln.

Leiden Sie unter folgenden Beschwerden?

  • lautes und unregelmäßiges Schnarchen
  • nächtliche Atempausen
  • Tagesmüdigkeit und Einschlafneigung am Tage
  • morgendliche Kopfschmerzen
  • Einschränkung des Leistungs- und Konzentrationsvermögens
  • Ein- und Durchschlafstörung
  • fühlen Sie sich morgens nicht ausgeschlafen trotz ausreichender Nachtruhezeit?

 

Dann könnte eine Untersuchung in unserer Sprechstunde sinnvoll und hilfreich für Sie sein.
Das primäre Schnarchen hat zwar keinen Krankheitswert, kann aber in der Partnerschaft sehr störend sein. Kommt es im Schlaf wiederholt zu Atempausen, könnte ein Schlafapnoesyndrom mit vorrübergehend komplettem Verschluss der Atemwege vorliegen. Das sollte unbedingt behandelt werden. Dafür gibt es spezielle Therapieformen sowohl konservativer Art (z.B. eine Unterkieferprotrusionsschiene) als auch operativer Art. Bei einem schweren Schlafapnoesyndrom ist die nächtliche Überdruckbeatmung (cPAP-Maske) die Therapie der Wahl.
Ein Schlafapnoesyndrom kann auf längere Sicht zu schwerwiegenden Gesundheitsstörungen wie z. B. Herz-Kreislauferkrankungen und Stoffwechselerkrankungen führen.

Ablauf der Untersuchung

Ein niedergelassener Arzt hat Ihnen eine Verordnung von Krankenhausbehandlung (Einweisung) zur abschließenden Abklärung der Operationsbedürftigkeit ausgehändigt. In unserer Sprechstunde führen wir mit Ihnen ein ausführliches Gespräch über Ihre Schlafstörungen. Anschließend erfolgt eine HNO-ärztliche Spiegeluntersuchung der oberen Atemwege wie Nase, Mundhöhle, Rachen und Kehlkopf.
Anschließend besprechen wir mit Ihnen ausführlich die individuell für Sie in Frage kommenden Therapiemöglichkeiten.
Ihr zuweisender Arzt erhält anschließend einen ausführlichen Bericht über die Untersuchungsergebnisse sowie eine Therapieempfehlung.

Sollte sich der Verdacht auf ein therapiebedürftiges Schlafapnoesyndrom ergeben, wird zunächst eine Polygrafie und als nächster Schritt gegebenenfalls eine Polysomnografie ("große" Schlaflabormessung) erforderlich sein.

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