Herzliche Einladung zum GesundheitsGespräch
Harninkontinenz, der unkontrollierte Verlust von Urin, betrifft viele Menschen aller Altersgruppen und kann sowohl körperliche als auch psychische Belastungen verursachen. Dennoch wird wenig darüber gesprochen. Um Betroffene und Interessierte über moderne Behandlungsmöglichkeiten zu informieren, lädt das Krankenhaus Winsen am 12. Februar 2026 um 18 Uhr zum GesundheitsGespräch mit dem Titel „Harninkontinenz: Kontinenzstärkende Therapie in Gynäkologie und Urologie“ in der Cafeteria des Krankenhauses ein. Dr. Johannes Klemm, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, und Dr. Kilian Rödder, Facharzt für Urologie, erläutern die häufigsten Ursachen für Harninkontinenz und welche Therapien die Lebensqualität verbessern können. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ursachen für Harninkontinenz
Harninkontinenz äußert sich häufig durch plötzlich einsetzenden Harndrang, nächtliches Einnässen, häufiges Wasserlassen sowie durch ungewollten Urinverlust bei körperlicher Belastung, etwa beim Heben schwerer Gegenstände, aber auch beim Lachen oder Niesen. Mit zunehmender Dauer können diese Symptome die Lebensqualität deutlich einschränken. Die Ursachen sind vielfältig: Bei Frauen spielen hormonelle Veränderungen nach den Wechseljahren ebenso eine Rolle wie eine durch Schwangerschaft und Geburt geschwächte Beckenbodenmuskulatur. Hinzu kommen neurologische Erkrankungen sowie altersbedingte Veränderungen der Blasenfunktion.
Bei Männern tritt Harninkontinenz häufig im Zusammenhang mit einer vergrößerten Prostata oder – seltener – mit Prostatakrebs auf. Auch therapeutische Maßnahmen, wie operative Eingriffe oder eine Strahlentherapie, können die Blasenkontrolle beeinträchtigen und ungewollten Urinverlust verursachen. Darüber hinaus zählen neurologische Erkrankungen sowie altersbedingte Veränderungen der Blasenmuskulatur zu den möglichen Auslösern. Ebenso können schwere körperliche Arbeit und Übergewicht zur Entstehung einer Harninkontinenz beitragen.
Behandlung der Harninkontinenz an den Krankenhäusern in Buchholz und Winsen
Die gute Nachricht ist: Harninkontinenz muss nicht hingenommen werden, da sie durch gezielte Behandlung und Aufklärung gut behandelbar ist. Betroffene sollten nicht zögern, einen Arzt aufzusuchen, da eine frühzeitige Diagnose und Therapie entscheidend für die Linderung oder Behebung der Symptome sind. Es gibt verschiedene Formen der Inkontinenz, jede mit eigenen Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. Zu den gängigen Ansätzen zählen Beckenbodentraining, die Reduktion von Harninkontinenz fördernden Alltagssituationen, medikamentöse Therapien wie lokale Östrogentherapie bei Frauen oder Behandlungen der überaktiven Blase bei Männern sowie Elektrostimulation. In einigen Fällen kommen auch operative Eingriffe infrage, wie die Stabilisierung der Harnröhre bei Frauen oder eine Prostatabehandlung bei Männern.
„Unsere Ärztinnen und Ärzte verfügen über umfassende Erfahrung in der Diagnostik und Behandlung von Harninkontinenz. Wir gewährleisten eine exzellente, ganzheitliche Versorgung – sowohl ambulant, in unserer modernen Praxis, als auch bei Bedarf in den stationären Einrichtungen unserer Krankenhäuser in Buchholz und Winsen“, erklärt Dr. Johannes Klemm. „Ein individueller und vertrauensvoller Umgang mit unseren Patientinnen und Patienten ist für uns besonders wichtig. Denn nur gut informierte Menschen fühlen sich optimal betreut und können zuversichtlich in die Behandlung gehen“, so Dr. Kilian Rödder.
Auf einen Blick:
GesundheitsGespräch „Harninkontinenz: Kontinenzstärkende Therapie in Gynäkologie und Urologie“ mit Dr. Johannes Klemm, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, und Dr. Kilian Rödder, Facharzt für Urologie
12. Februar 2026, 18 Uhr
Krankenhaus Winsen, Cafeteria
Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Eine Übersicht aller GesundheitsGespräche 2026 finden Sie hier.
