Krankenhaus Buchholz

05.09.2018 - Rat, Zuspruch und ein wenig Trost

Mit Rat und Tat bereit: Helga Vanheiden (li.) und Helma Boysen Foto: Krankenhaus Winsen

Helga Vanheiden (li.) und Helma Boysen (r.) mit Verwaltungsleitung Susanne Tamm

„Wir gehören schon fast zum Inventar des Hauses“. Das sagen Helga Vanheiden (86) aus Winsen und Helma Boysen (82) aus Hoopte. Seit 21 bzw. 18 Jahren betreuen sie den Informationstresen im Krankenhaus Winsen. Zum Ende des Monats gehen die beiden Frauen in den Ruhestand. Verwaltungsleitung Susanne Tamm dankte den beiden für ihr großes Engagement.

Inmitten der Hightech-Atmosphäre des Krankenhauses Winsen fühlen sich viele ältere Patienten oft ein wenig hilflos, haben Vanheiden und Boysen erfahren. Die Besucher finden beispielsweise den Fahrstuhl nicht, haben nicht genau verstanden, in welche Abteilung sie gehen sollen, oder spüren Angst vor der Behandlung. „Ich sehe meist schon an den Gesichtern, was los ist“, so Helma Boysen. Ein kleines Lächeln, verbunden mit dem Angebot „Kann ich helfen?“, wirken dann oft Wunder. Gern begleiten die freundlichen Frauen vom Infotresen die Patienten durch das Haus, wechseln ein paar Worte oder hören einfach nur zu. Die ansprechenden Handarbeiten aus dem Eine-Welt-Laden sind ein zusätzlicher Grund, am Tresen stehen zu bleiben und ins Gespräch zu kommen.  

Helga Vanheiden, die nach wie vor den Betriebssport des Krankenhauses Winsen unterstützt, und Helma Boysen sind hoch routiniert im Umgang mit Krankenhauspatienten. Bis zu ihrer Pensionierung haben beide in der Telefonzentrale der Klinik gearbeitet. Deshalb wissen sie: Im hektischen Alltagsbetrieb bleibt oft nicht genug Zeit, sich um jeden Besucher so zu kümmern, wie dieser es vielleicht benötigt. Der Infotresen ist ein Anlaufpunkt für alle, die Rat, Zuspruch und ein wenig Trost brauchen. Hier wird gelacht und geklönt, gern auch auf Plattdeutsch. Eine Insel der Mitmenschlichkeit.  

„Wir sind dankbar, dass die Krankenhausleitung unsere Arbeit immer so großzügig unterstützt hat“, sagen die beiden künftigen Ruheständlerinnen und beteuern: “Wir haben es gern getan und sehr viel an Dankbarkeit zurückbekommen.“

Wer Interesse daran hat, auf ehrenamtlicher Basis am Informationstresen mitzuarbeiten, meldet sich bei Susanne Tamm im Krankenhaus Winsen.

 

 

 


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