Krankenhaus Buchholz

02.09.2019 - Dr. Dr. Mauss verleiht Patienten neue Silhouette

Dr. Dr. Karl Mauss ist Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie

Ein neuer Service für Patienten im Adipositas-Zentrum Winsen: Dort werden nicht mehr nur bariatrische Operationen zur Beseitigung krankhaften Übergewichts angeboten. Für die Zeit nach der Gewichtsabnahme steht mit Dr. Dr. Karl Mauss jetzt auch ein Fachmann für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie bereit, der den Hautmantel der Patienten den neuen Formen angleicht. Dr. Mauss arbeitet eng mit Dr. Holger Meisel, dem Chefarzt der Allgemein- und Visceralchirurgie, sowie dem Adipositaschirurgen und Ernährungsmediziner Dr. Jost-Hendrik Hübner zusammen. Dr. Mauss hat seine Sprechstunde mit ihnen koordiniert, sodass Patienten bei einem einzigen Termin im Krankenhaus Winsen eine umfassende Beratung über alles das bekommen, was für sie in der Zeit vor und nach dem Eingriff wichtig ist.  

Ca. 100 Patienten pro Jahr lassen sich im Adipositas-Zentrum Winsen operieren. Mit Hilfe eines Schlauchmagens oder eines Magenbypass verlieren sie in kürzester Zeit so viel Gewicht, dass ihr Stoffwechsel sich normalisiert, Diabetes vom Typ zwei verschwindet und weitere für die Gesundheit wichtige Werte wie zum Beispiel der Blutdruck sich stark verbessern. Deshalb übernehmen die Krankenkassen die Kosten des Eingriffs, wenn andere Therapien versagt haben. Das Krankenhaus Winsen hilft bei der Antragstellung.

Die Anpassungsprozesse der Haut kommen mit der Schnelligkeit des Gewichtsverlustes in der Regel nicht mit. Von der dicken Zeit zurück bleibt den Patienten deshalb meist eine Haut, die wie ein Zelt um den nun schlanken Körperbau schlackert, Falten wirft und zu Entzündungen neigt. „Oft hindert die überschüssige Haut die Patienten daran, sportlich aktiv zu werden“, weiß Dr. Mauss, der in Bern und Lübeck in seinem Fachgebiet ausgebildet wurde. Von seiner Praxis in Hamburg aus arbeitet er als medizinischer Dienstleister für die Asklepios Klinik Altona, wo er Sektionsleiter für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie ist, für das Städtische Klinikum Lüneburg und neuerdings auch für das Krankenhaus Winsen. Nicht mehr die Patienten sind es, die zu ihm kommen. Sondern er kommt zu ihnen und betreut sie in der Klinik.     

Wer sich einem Straffungseingriff unterziehen möchte, muss Geduld mitbringen. Etwa ein Jahr sollte nach einer bariatrischen Operation gewartet werden, also so lange, bis sich das neue Körpergewicht stabilisiert hat. Meist sind mehrere Operationen nötig (Brust, Bauch, Arme Beine). Bei den Eingriffen trennt Dr. Mauss nicht nur die Oberhaut ab, sondern auch die darunterliegende Fettschicht und schafft eine ästhetische stimmige Silhouette. Mehrere Kilogramm Haut und Unterhautfettgewebe können in einer einzigen Operation beseitigt werden. Dabei entstehen große Wundflächen. Sollte es zu unvorhergesehenen Komplikationen kommen, werden die Patienten im Krankenhaus Winsen optimal umsorgt: Sämtliche Einrichtungen zur Intensivpflege sind vorhanden. 

Die Narben, die Dr. Mauss nach Möglichkeit überall dort verlaufen lässt, wo sie nicht gleich ins Auge fallen, heilen am besten unter Druck. Die Patienten müssen also eine gewisse Zeit lang Kompressionsmieder und –Hosen tragen. Diese werden, ebenso wie die Hautanpassung, von den Krankenkassen übernommen.    

Häufig stößt Dr. Mauss auf das Vorurteil, Straffungs-Operationen verfolgten rein kosmetische Ziele. Das sei ein Missverständnis, betont er. Vielmehr solle die Hautanpassung die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sich die operierten Patienten frei bewegen und auch mal ins öffentliche Schwimmbad gehen können. „Wir müssen den Patienten die Möglichkeit geben, gesund werden zu können“, sagt er. Das eigene Spiegelbild zu akzeptieren und sich wohlzufühlen in seiner Haut sei eine wichtigste Voraussetzung dafür.      


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