Krankenhaus Buchholz

21.05.2019 - Auf Erkundungstour bei den Ärzten

„Da schlägt das Herz“, erklärt Dr. Raphael Dullin

Gute Laune im "Wartezimmer"

Ein Verband als Kinderspiel

„Und dann klopft es bumm, bumm und pumpt Blut durch den ganzen Körper…“, erklärt Assistenzarzt Dr. Raphael Dullin aus der Orthopädie des Krankenhauses Winsen. Im Takt öffnet und schließt er seine Hand, um den Schlag des Miniherzens nachzuvollziehen, das jetzt per Sonografie auf einem Bildschirm sichtbar wird. Dieses Herz gehört einem „Elephanten“ – einem Jungen aus der gleichnamigen Gruppe der Kita Hort Hanseschule in der Fuhlentwiete in Winsen. Der Knirps liegt ganz still auf einer Untersuchungsliege, während die Sonde des Sonografiegeräts über seine Haut gleitet. Seine Freunde sind fasziniert, jeder will sich mal untersuchen lassen.   

Für einen Tag waren Kindergartenkinder zu Gast im Krankenhaus Winsen. Organisatorin Nadine Karberg, die als Assistentin in der Radiologie arbeitet, wurde von ihrer Kollegin Kathrin Wölper sowie von Igor Noschnov, Oberarzt in der Notaufnahme des Krankenhauses bei dem Projekt unterstützt. Sie hatte alles perfekt vorbereitet, um der Gruppe unter der Leitung von Erzieherin Jessica Bandt einen schönen Tag zu bereiten.

Sinn der Aktion, die bereits zum wiederholten Male stattfand: „Wir wollen Kindern die Angst vor dem Krankenhaus und vor ärztlichen Untersuchungen nehmen“, so Nadine Karberg. Helles Lachen erfüllte den Ambulanzraum der Orthopädie, den Chefarzt Dr. Heiner Austrup gern für den guten Zweck hergegeben hatte. Die Lütten standen Schlange, um sich Kopf- und Armverbände anlegen zu lassen. Anschließend posierten sie mit Organisatoren und Helfern der Aktion stolz für ein Gruppenfoto.

Auch der Röntgenraum hat für die Kinder der Elephantengruppe jetzt nichts Furchteinflößendes mehr. Denn sie haben ja verfolgt, wie nützlich es ist, wenn ein Patient gründlich durchleuchtet wird. Bei Krankenhaus-Teddy Baloo entdeckten die Kleinen auf dem Röntgenbild doch tatsächlich Schrauben im Bauch. „Kein Wunder, dass der arme Kerl Bauchschmerzen hat“, so die Erkenntnis der jungen Forscher. Selbst einen Rettungswagen des Rettungsdienstes des Landkreises Harburg durften sie in Augenschein nehmen. Nun wissen sie, warum die Fahrzeuge mit Blaulicht lauter und schneller sein müssen als andere.

Zum Abschluss gab es für die Gruppe ein stilechtes Mittagessen in der Krankenhaus-Cafeteria: Spaghetti mit „blutroter“ Tomatensoße.  

 

 

 

 

 

Kiga 5: Gute Laune im Wartezimmer

 

Kiga 8: Ein „Gipsverband“ als Kinderspiel

 

Fotos: Krankenhaus Winsen

 

 

 


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