Krankenhaus Buchholz

25.07.2018 - 21 neue Pfleger stehen bereit

BU: Die frisch Examninierten mit Geschäftsführung, Pflegedienstleitung Schulleitung und Kursleitung, (v.li.) Ernst-Martin Maier, Kimberly Keddy, Marcel Handke, Birgit zum Felde, Verena Bork, Angelina Schröder, Lisa-Marie Beier, Pia Lückert, Julika Arndt, Franziska Thomas, Michael Dethloff, Finja Kriedemann, Malte Rehfeldt, Eva Husung, Norbert Böttcher, Lena Niedzielski, Neele Rick, Christian Kleber, Alina Wolter, Jacqueline Slomski, Soumaija Tahir, Joleen Feddern, Jana Käfer, Jana Stremme, Celina Helbling, Gunda Stiller-Keller

Einer der bisher ungewöhnlichsten Kurse hat jetzt die Gesundheitsfachschule der Krankenhäuser Buchholz und Winsen abgeschlossen: Die 25 Teilnehmer der dreijährigen Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger waren zwischen 16 und 50 Jahre alt, darunter fünf Männer. 24 Teilnehmer wurden zum Examen zugelassen, 21 haben die Prüfung geschafft und insgesamt acht stehen den Krankenhäusern jetzt als neue Pflegekräfte zur Verfügung, fünf in Buchholz und drei in Winsen.

Bei der Examensfeier im Krankenhaus Buchholz hob Norbert Böttcher, Geschäftsführer der Krankenhäuser, die Wichtigkeit des vielseitigen Pflegeberufs in Zeiten des Fachkräftemangels hervor. Auch Chefarzt Dr. Christian Pott, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Buchholz, betonte den hohen Stellenwert der Pflegenden für die Kliniken: „Ohne Pflege wäre das Krankenhaus nichts. Ihre Arbeit entscheidet, ob wir ein gutes Krankenhaus sind“, gab er den frisch Examinierten mit auf den Weg. In Zeiten der Personalknappheit in den Krankenhäusern, von der auch der Bereich Pflege nicht verschont geblieben sei, habe die Arbeit zwar deutliche Belastungsspitzen. Doch sie werde belohnt. „Sie bekommen von den Patienten viel zurück“, so Dr. Pott zu den Berufsstartern.

Die Pflegedienstleitung Birgit zum Felde und Kursleitung Gunda Stiller-Keller, hielten Rückschau auf den Ausbildungsalltag, in dem aus einer Gruppe mit unterschiedlichsten Persönlichkeiten ein leistungsfähiges Team wurde. „Wir haben hart gearbeitet. Es war nicht immer leicht“, bilanzierte der frisch examinierte Marcel Handke. Oft habe er sich gewünscht, sich wie die hinduistische Göttin Kali einen dritten Arm wachsen lassen zu können, um den Anforderungen gerecht zu werden. Und nach den Arbeitstagen sei er oft zu ausgelaugt gewesen, um zu lernen. Trotzdem: „Das war die beste Zeit, die ich jemals hatte“, bilanzierte Handke und dankte Lehrern und Praxisanleitern in Namen des Kurses.

 



 


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