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Neuer Chefarzt der Inneren Medizin

Neubesetzung im Krankenhaus Winsen: Dr. Markus Leeker (51) übernimmt Anfang März als Chefarzt die Leitung der Abteilung für Innere Medizin. Der bisherige Amtsinhaber, Dr. Wolfgang Wedel, geht nach 19 Jahren im Krankenhaus Winsen in den Ruhestand.

Dr. Leeker kommt von der Asklepios Klinik in Hamburg Barmbek, wo er Oberarzt war. Sein Spezialgebiet ist die Lungenheilkunde (Pneumologie). Der in Münster geborene Dr. Leeker wuchs in Emden/Ostfriesland auf, studierte in Würzburg und Kiel. Seine Facharzt-Ausbildung absolvierte er im evangelischen Diakonie-Krankenhaus in Bremen.

„Wir sind froh und dankbar, einen so kompetenten und erfahrenen Spezialisten für die Chefarztposition im Krankenhaus Winsen gewonnen zu haben“, freut sich Norbert Böttcher, Geschäftsführer der Krankenhäuser Buchholz und Winsen. 

In Winsen leitet Dr. Leeker künftig die größte Fachabteilung des Hauses. In der Abteilung mit sieben Oberärzten und 28 Assistenzärzten erwarten ihn vielseitige Aufgaben. Die Lungenheilkunde mit anderen Disziplinen zu vernetzen und weiterzuentwickeln sieht er als wichtig an. Die Fachsdisziplin, die lange ausschließlich in Spezialkliniken angeboten wurde, hat durch die Corona-Pandemie und die damit einhergehende Diskussion um die Risiken einer invasiven Beatmung  neue Aufmerksamkeit erfahren. „Doch das Spektrum der Pneumologie geht weit über den Bekämpfung von Corona und Lungenkrebs hinaus“, betont Dr. Leeker. Er  nennt die Betreuung von Patienten mit Asthma, COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease), oder Lungenemphysem ebenso wie die Diagnostik und Therapie von Schlafapnoe, bei der es zu nächtlichen Atemaussetzern kommt. Vielfach sind Lungenveränderungen ein Frühwarnzeichen für andere Krankheiten.

Dr. Leeker sieht das Krankenhaus Winsen gut aufgestellt. „Es gibt ein breites Portfolio an Spezialisten“, lobt er. Auch in kleineren Strukturen könne es gelingen, wesentliche Bereiche der Inneren Medizin gut abzudecken. Der künftige Chefarzt arbeitet gern teamorientiert und schätzt den interdisziplinären kollegialen Austausch mit dem Ziel, individuelle und an die persönlichen Bedürfnisse jedes Patienten angepasste Therapien zu entwickeln. 

Mit sympathischer Bescheidenheit sagt Dr. Leeker von sich: „Es gibt viele in der Inneren Medizin, die von ihrem Fachgebiet mehr verstehen als ich.“ Seine Aufgabe als Chefarzt sieht er darin, diesen Experten Raum zur Entfaltung zu geben, doch gleichzeitig auch das große Ganze im Blick zu behalten. Das bedeutet für ihn, zu organisieren, zu koordinieren und „dafür zu sorgen, dass der ganze Patient gesehen wird.“

Trotz der Managertätigkeit, die Chefärzte heute leisten, arbeitet Dr. Leeker nach wie vor sehr gern am Patienten, indem er etwa Lungenspiegelungen (Bronchoskopien) durchführt oder Atemnot durch einen Bronchialstent lindert.

Der künftige Chefarzt, der mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Hamburg wohnt, hat sich auf ein anspruchsvolles Pensum eingestellt: „Ich werde viel arbeiten müssen“. Zumal es ihm sehr wichtig ist, die Strukturen des Hauses und das Kollegium sehr gründlich kennenzulernen. Doch kann er der gegenwärtigen Pandemie auch etwas Gutes abgewinnen, denn sie lenke den Blick auf Versäumnisse, etwa im IT-Sektor. „Im Gesundheitswesen kommen wir um eine komplette Digitalisierung einfach nicht mehr herum“, so sein Credo.

 

 

 

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