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Drei Chefärzte für Gelenk- und Unfallpatienten

Die drei Chefärzte (v.l.) Dr. Frank Raimund, Dr. Leonidas Gusic, Dr. Amir Iptchiler

Neubeginn im Krankenhaus Winsen: Im Zentrum für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie bieten hochkompetente Spezialisten jetzt ein integratives Konzept, das auf engster Zusammenarbeit basiert. Verantwortlich zeichnen die Chefärzte Dr. Amir Iptchiler (59), Orthopädie, Dr. Frank Raimund (47), Wirbelsäulenchirurgie, und Dr. Leonidas Gusic, (57), Unfallchirurgie. „Diese Verschmelzung ist fachlich und inhaltlich konsequent“, so Dr. Iptchiler, der bisher Leitender Oberarzt der Orthopädie war.

Unter dem gemeinsamen Dach des Zentrums wird jeder Patient mit musculoskeletalen Erkrankungen der degenerativen und traumatologischen Art behandelt, erläutert Dr. Gusic. Das bedeutet: Patienten mit Gelenkschmerzen und Gelenkverletzungen, egal ob sie durch Abnutzung oder Unfall entstanden sind, sind hier an der richtigen Adresse. Das Zentrum ist offen für Menschen jeden Lebensalters, vom Kleinkind bis zum Hochbetagten.

Die räumliche Nähe im zweiten Stock des Notfall- und Diagnostikzentrums (NDZ) begünstigt die Kooperation. Wenn möglich, halten die drei Chefärzte ihre Sprechstunden parallel ab. Bei unklaren Fragestellungen ist der Kollege nur eine Tür weiter und kann aus seiner Sicht wichtige Details zur Diagnostik und Therapie beisteuern. Alle drei Ärzte kennen sich gut und arbeiten seit Jahren in der Klinik: Dr. Iptchiler und Dr. Gusic kamen beide im Jahr 2000 in das Krankenhaus Winsen, Dr. Frank Raimund folgte im Jahr 2018.

Aufgrund dieser gebündelten Kompetenz und Erfahrung gibt es kaum ein Beschwerdebild, das die drei Winsener Spezialisten nicht behandeln können. „Mit dem interdisziplinären Konzept und der großen Expertise von drei Chefärzten dürfte unser Zentrum im norddeutschen Raum eine Sonderstellung einnehmen“, bestätigt Dr. Raimund.

Mit seinem Angebot wird das Krankenhaus Winsen der wachsenden Zahl von komplexen Erkrankungen des Bewegungsapparats gerecht. Insbesondere ältere Patienten bringen oft Gelenkleiden mit, die nicht leicht zu diagnostizieren sind. So kann hinter langjährigen Rückenschmerzen ein alter Hüftgelenksschaden verbergen, der die Statik des Körpers nachhaltig negativ beeinflusst hat.

Und hinter langjährigen Schmerzen im Nacken kann sich ein Schulterproblem verbergen. Diagnostik in der Orthopädie ist oft eine Arbeit, die detektivische Fähigkeiten verlangt.  

Auch die Endoprothetik, der Gelenkersatz, auf den das Krankenhaus Winsen als Maximalversorger spezialisiert ist, stellt hohe Ansprüche, zum Beispiel dann, wenn eine verschlissene Prothese gewechselt werden muss. Ebenfalls Hand in Hand arbeiten die Ärzte bei der Versorgung von Unfallopfern, die nicht selten mit Polytraumen, also multiplen Verletzungen, eingeliefert werden. 

Der Schwerpunkt des Zentrums sind operative Eingriffe. „Wir wollen dieses Spektrum noch weiter ausbauen und pflegen“, so Dr. Iptchiler. Rückenexperte Dr. Raimund bietet im Krankenhaus Winsen darüber hinaus eine ambulante Sprechstunde an. Er sagt: „Nicht immer ist die Operation der Weg zur Heilung“. Deshalb legt das Zentrum großen Wert auf die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten, die nach der umfassenden Diagnostik durch die Spezialisten eine weiterführende Therapie einleiten und betreuen können.

Für chronische Rückenschmerzpatienten gibt es im Haus darüber hinaus das Angebot einer stationären Schmerztherapie, die an besondere Voraussetzungen geknüpft ist.

Die drei Chefärzte freuen sich auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit und darauf, junge Assistenzärzte im Zentrum auszubilden. „Aufgrund unserer hohen Spezialisierung kann hier fast alles gelernt werden, was künftige Fachärzte benötigen. Wir bieten wirklich eine ganze Menge“, so Dr. Gusic.

 

 

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