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Besuchsdienst im Krankenhaus Winsen: Wenn liebevolle Begegnungen den Unterschied machen

Zeit schenken und Vertrauen zurückbekommen. Die Ehrenamtlichen des Besuchsdienstes und Seelsorgerin Andrée Möhl-Berndt unterstützen mit ihrem Engagement die medizinische und pflegerische Arbeit im Krankenhaus.

„Vor jeder Tür bin ich gespannt auf die Begegnung mit den Menschen, die mich dort erwarten.“ So beschreiben die Ehrenamtlichen des Besuchsdienstes im Krankenhaus Winsen regelmäßig ihr Erleben. „Keine Begegnung gleicht der anderen und jeder Kontakt ist ganz individuell und besonders.“  Meist einmal in der Woche gehen die Ehrenamtlichen über die Stationen des Hauses und klopfen an die Türen der Patientenzimmer. Sie bringen Zeit mit und ein offenes Ohr und Herz für die Themen, die die Menschen gerade bewegen. „Immer wieder entwickeln sich intensive Gespräche, die auf beiden Seiten lange nachwirken“, berichtet Andrée Möhl-Berndt, Seelsorgerin im Krankenhaus Winsen. Sie begleitet die Gruppe der Ehrenamtlichen. „Dann geht es um Angst vor einem Eingriff oder um die Sorge, wie der Alltag nach einer Erkrankung weiter bewältigt werden kann.“ Im Austausch mit den Ehrenamtlichen finden die Patientinnen und Patienten Entlastung und kommen auf andere Gedanken. „Das hat jetzt aber gutgetan!“. So enden viele Begegnungen, erzählt Möhl-Berndt. Manchmal bleibe es auch bei einem kurzen Kontakt, der ebenso wertvoll sein kann. „Wichtig ist uns, die Patientinnen und Patienten spüren zu lassen: Wir sind für sie da und hören ihnen zu, wenn sie es möchten.“  

Mit Herz, Hand und offenem Ohr: Ausbildung für den Besuchsdienst
Für diese wichtige ehrenamtliche Aufgabe können sich Interessierte ab September 2026 im Besuchsdienst ausbilden lassen. Wer, neben Kontaktfreudigkeit und Offenheit, auch Belastbarkeit und Verschwiegenheit mitbringt und anderen gerne Zeit schenkt, ist bei den 
Ehrenamtlichen des Besuchsdienstes gut aufgehoben. Die Ausbildung erfolgt nach einem ausführlichen Erstgespräch in mehreren Modulen, u.a. in Gesprächsführung und Kommunikation, aber auch in Themen wie Nähe und Distanz, Selbstfürsorge und Fragen der Hygiene. Der Zeitrahmen für das Ehrenamt umfasst 3 bis 4 Stunden in der Woche. Darüber hinaus finden in regelmäßigen Abständen Gruppentreffen und Fortbildungen statt. 
Informationen erhalten Interessierte bei Andrée Möhl-Berndt, Krankenhausseelsorge Winsen, unter 04171 134025 oder andree.moehl-berndt@krankenhaus-winsen.de.

 

 

 

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