Krankenhaus Buchholz

Liebe Patientin, lieber Patient,

Sie kommen zu uns, weil Ihr Schultergelenk schmerzt und so Ihren Alltag und Ihre Nachtruhe beeinträchtigt. Die Schulter ist das kleinste Gelenk des menschlichen Körpers. Statt durch knöcherne Strukturen wird es durch eine feste Kappe aus Muskeln und Sehnen (Rotatorenmanschette) stabilisiert. Veränderungen in der Rotatorenmanschette sind meist der der Auslöser von Schulterbeschwerden. Unsere Abteilung ist auf die Diagnostik und Therapie dieser Beschwerden spezialisiert. Entsprechend den aktuellen Empfehlungen der wissenschaftlichen Fachgesellschaften üben wir hinsichtlich operativer Eingriffe große Zurückhaltung. Oft können Krankengymnastik, Physiotherapie und lokale Injektionen den Schmerz stoppen und die Beweglichkeit wieder herstellen. Gelingt dies nicht, steht in unserem Haus ein breites Spektrum an operativen Möglichkeiten bereit. Wo möglich, arbeiten wir minimalinvasiv.

Auf dieser Seite finden Sie die häufigsten Beschwerdebilder und deren Behandlung aufgelistet. Wenn Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht, uns anzusprechen.

 

Ihr

Dr. Peter Ortwein
Leiter der Schulterchirurgie

„Impingement“-Syndrom ist gleichbedeutend mit dem Schulter-Engpasssyndrom. Die Sehnen der Rotatorenmanschette, die das Schultergelenk umschließen und stabilisieren, werden bei bestimmten Bewegungen zwischen Oberarmkopf und Schulterdachknochen eingeklemmt. Ablagerungen oder bestimmte anlagebedingte Verknöcherungen des Schulterdaches sind hierfür verantwortlich. ...weiter lesen

Die Sehnen der Rotatorenmanschette sind anfällig für Schäden und können durch Einklemmen unter dem Schulterdach, Verschleiß oder Unfälle in Mitleidenschaft gezogen werden. Es kann zu Entzündungen, Teilrissen oder kompletten Abrissen kommen. ...mehr lesen

Das Schultergelenk ist äußerst beweglich, doch aufgrund seiner speziellen Anatomie auch sehr verletzungsempfindlich. Kein Gelenk kugelt leichter aus als das Schultergelenk. ...mehr lesen

Bei der sogenannten Kalkschulter (Tendinosis calcarea) bestehen Kalkablagerungen in einer Sehne der Rotatorenmanschette, in den meisten Fällen (ca. zu 80 Prozent) in der Supraspinatussehne. Prinzipiell kann aber jede Sehne betroffen sein. Die genaue Ursache solcher Verkalkungen ist bis heute nicht abschließend geklärt. ...mehr lesen

Degenerationen, Instabilitäten, Teilabrisse und Abrisse treten an der langen Bizepssehne besonders häufig auf. Bei kompletten Sehnenrissen rutscht der Muskelbauch des Bizeps sichtbar in Richtung Ellenbogen. Die Funktion des Bizepsmuskels wird dadurch nicht beeinträchtigt. ...mehr lesen

Ohne äußeren Anlass entzündet sich die Gelenkkapsel, die das Schultergelenk wie ein Sack umschließt und von anderen Strukturen abgrenzt. Nachfolgend kommt es zu Verklebungen und Verwachsungen. Die Kapsel verdickt sich (Adhäsive Kapsulitis). Die Beweglichkeit der Schulter leidet. Das Gelenk wirkt wie eingefroren („Frozen Shoulder“). Die Ursache der Erkrankung ist bis heute ungeklärt. ...mehr lesen

Eine Arthrose im AC-Gelenk lässt sich schon bei relativ jungen Patienten nachweisen,  macht aber in der Regel keine Beschwerden. Bei ausgeprägter Arthrose ist der Knorpelüberzug der Gelenkpartner aufgebraucht. Knochen reibt auf Knochen. Die Beweglichkeit nimmt ab, Schmerzen können entstehen. ...mehr lesen

Bei der Arthrose der Schulter kommt es zum Verschleiß und Abrieb des Gelenkknorpels. Folge ist eine Strukturveränderung – „Entrundung“ – des Oberarmkopfs sowie eine teilweise Zerstörung der Schultergelenkpfanne. Schulterarthrose tritt entweder ohne erkennbare Ursache („primäre Arthrose“) oder nach fehlverheilten Schulterbrüchen („sekundäre Arthrose“) auf und ist vergleichsweise selten. ...mehr lesen

Patienten mit irreparabel geschädigten Sehnen der Rotatorenmanschette können - bei entsprechendem Leidensdruck - mit einer inversen Schulterprothese versorgt werden. Diese Spezialprothese verändert das Drehzentrum des Schultergelenks. ...mehr lesen

Leitung

Oberarzt

Dr. Peter Ortwein

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Tel.: 04171 - 13 4601