Orthopädie

Chefarzt
Dr. med. Heiner Austrup

Tel.: 04171 / 13 - 4601
Fax: 04171 / 13 - 4605

In der Orthopädischen Abteilung werden alle modernen Therapieverfahren in der Behandlung von Knochen- und Gelenkerkrankungen mit den Schwerpunkten endoskopisch-operative Therapie von Sportverletzungen, Fußchirurgie Gelenkersatz bei altersbedingten Gelenkerkrankungen sowie Kinder- und Säuglingsorthopädie angewandt. Kleinere Eingriffe können ambulant in einem speziell dafür eingerichteten Therapiezentrum vorgenommen werden. In Zusammenarbeit mit der Gynäkologischen Abteilung des Hauses erfolgen routinemäßig die klinischen Untersuchungen der Säuglinge in den erste Tagen nach der Geburt sowie eine Ultraschallhüftkontrolle. Somit können angeborene Formveränderungen des Hüftgelenkes frühzeitig erkannt und konservativ behandelt werden. Sollte sich die Notwendigkeit des operativen Eingreifens ergeben, sind adäquate Operationsmethoden für die Korrektur Hüftgelenkfehlformen sowohl im Kindes-, als auch Jugend- und Erwachsenenalter vorhanden, um möglichst lange dem Patienten seine natürlichen Gelenke zu erhalten. Kinderorthopädische Knochen- und Gelenkerkrankungen können intensiv konservativ und operativ versorgt werden. Es ist eine Spezialsprechstunde eingerichtet worden, in der den Kindern und ihren Eltern ausführlich die vorhandenen Probleme, ihre Therapiemöglichkeiten und die Nachbehandlung erläutert werden.
Durch die Anwendung endoskopischer Verfahren, welche unter dem Schlagwort "Knopflochchirurgie" bekannt sind, besteht die Möglichkeit, sportorthopädische Verletzungen im Bereich des Knie-, des Schulter- sowie des oberen Sprunggelenkes minimalinvasiv zu therapieren. Dazu stehen wir Ihnen im Rahmen der sportorthopädischen Sprechstunde als Ansprechpartner zur Verfügung.
Altersbedingte Erkrankungen großer Gelenke können bei geringem Ausprägungsgrad ebenfalls durch arthroskopische oder Achskorrektureingriffe gelenkerhaltend behandelt werden. Bei fortgeschrittenen Veränderungen bieten wir Ihnen ein weites Spektrum an endoprothetischer Versorgung an. Dabei wird für jeden Patienten altersentsprechend individuell vorgegangen sowie die für sein Erkrankungsbild und sein Erkrankungsmaß entsprechende Gelenkprothese aus einem großen zur Verfügung stehenden Pool ausgewählt. Ziel dabei ist ein knochen- und substanzschonendes Vorgehen mit zügiger Nachbehandlung und Belastungsaufbau.
Im Rahmen des Schwerpunktes Fußchirurgie beraten wir Sie in einer Spezialsprechstunde hinsichtlich der Fußfehlformen und -funktionen. Durch subtile Untersuchungs- und Röntgentechniken sowie zusätzlicher Belastungsmessungen, der Podometrie, bestimmen wir das für Ihr Problem ideale Operationsverfahren und führen diese an unserem Haus aus.
Große Bedeutung hat die Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen. Altersbedingte Veränderungen der Wirbelsäule haben eine alarmierende Verbreitung gefunden. Die Therapie erfolgt primär durch eine konservative Intensivbehandlung. Es sind alle denkbaren Anwendungen, angefangen bei krankengymnastischen Übungsbehandlungen, der Rückenschule, den verschiedensten physikalischen Behandlungsmaßnahmen z.B. im neu errichteten Bewegungsbad, bis hin zu durchleutungsgeführten Injektionstechniken vorhanden. Bei Nichtansprechen auf diese Strategien können wiederum aktuelle Operationsverfahren, inklusive der mikrochirurgisch-mikroskopischen Bandscheibeneingriffe durchgeführt werden.
Hinsichtlich der konservativen Therapien und der operativen Eingriffe stehen alle radiologischen Verfahren, incl. des CT und des MRT, der Sonographie und der Endoskopie in Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen des Hauses zur Verfügung. Vor- und nachstationäre Behandlungen sind ebenso wie ambulante Therapien möglich. Die Operationstechniken sind auf dem neuesten Stand. Die postoperative Versorgung geschieht in engster Zusammenarbeit mit den Kollegen der Anästhesieabteilung und der Intensivstation, um die Schmerzbelastung des Patienten zu minimieren. Bei großen Operationen wird bereits vorher mit den Kollegen der Anästhesie die Frage der möglichen Eigenblutspende gemeinsam mit den Betroffenen geklärt. Routinemäßig erfolgt bei Eingriffen mit Blutverlust die Sammlung und Aufarbeitung des Blutes während der Operation. Beide Verfahren dienen der Vermeidung der Übertragung von Fremdblut und der damit verbundenen Risiken.
Oberster Grundsatz des gesamten Mitarbeiterteams der Abteilung ist es jedoch, dem Patienten in seiner extremen Belastungssituation einen optimalen und menschlichen Krankenhausaufenthalt zu ermöglichen. Alle Beteiligten, seien es die Krankenschwestern/ -pfleger, Ärzte, Physiotherapeuten aber auch der Verwaltungsbereich arbeiten mit diesem Ziel eng zusammen.

Sprechstunden

 montags 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr 
 mittwochs 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr 
 donnerstags 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr